Die richtige Wahl vom Schreibtisch
20. April 2010Auch wenn oft Küchen- oder Wohnzimmertisch den Zweck erfüllen müssen, geht doch nichts über einen richtigen Schreibtisch. Die größere Tischplatte der Schreibtische sorgt nicht nur für genügend Raum, um die Hausaufgaben zu machen oder Büroarbeiten zu erledigen, sondern bietet mit seinen Einschüben und Fächern auch genug Platz die Unterlagen geordnet unterzubringen. Schreibtische kamen im 17. Jahrhunderts auf und boten für die verschiedenen Bedürfnisse zwei Variationen: das tragbare Schreibpult und den Sekretär, welcher eher ein regelrechter Schreibschrank als Schreibtisch war. Auch die Schreibtische, oder eher -pulte, mit Rolladenverschluss gehören in jene Jahre.
Zum Ende des Jahrhunderts zogen dann auch die tatsächliche Schreibtische als solche in die Arbeitsräume hochgestellter Beamter oder Adliger ein. Eine häufig recht lange und sehr elegante Tischplatte, auf mindest ebenso aufwendig gearbeiteten Tischbeinen gelagert, wurde an der Unterseite mit mehreren Schubfächern versehen.
Als Ergänzung zur Unterbringung diverser Akten dienten kleine Beistellschränke. Viele der Schreibtische, -schränke und -pulte waren sehr kunstvoll bearbeitet. Wertvolle Intarsien und Ätzarbeiten zierten die hölzernen Bürogehilfen. Alle Varianten der Tische erhielten sich auf die eine oder andere Art bis in die heutige Zeit.
Und auch wenn man auf die vielen Verzierungen nun verzichtet, so sind auch heute Schreibtische nicht immer nur einfach eine praktisches Arbeitsmittel, sondern auch Statussymbole in einem Büro hochgestellter Persönlichkeiten. Von der einfachen Massenware bis hin zum eleganten Designereinzelstück reicht die Auswahl der modernen Schreibtische.
Allerdings zeichnet sich in den letzten Jahren, mit aufkommen der Computertechnik als gängige Bürotechnik, immer mehr die Wandlung der reinen Schreibtische zur Kombination Schreibtisch / Computertisch ab.
Auch Sitzen muss gelernt sein
16. Februar 2012Oft genug haben wir schon die Warnmeldung gehört, dass wir uns zu wenig bewegen. Das liegt unter anderem an der Tatsache, dass die meisten Leute den Großteil des Tages hinter dem Schreibtisch verbringen. Unseren Muskeln tut das nicht gut, und auch unserer Haltung wird dadurch geschadet. Die gemütliche Option des gekrümmten Rückens ist leider langfristig alles andere als gut für die Gesundheit. Doch neben ausgleichenden Rückenübungen, kann der richtige Bürostuhl bereits helfen.
Doch diesen zu finden, erweist sich zumindest laut einer Studie von Stiftung Warentest als Wissenschaft für sich. Nicht nur, dass es eine Fülle an verschiedenen Modellen gibt, zwischen denen es sich zunächst zu entscheiden gilt: Vom Designerstuhl über den Drehstuhl bis hin zum Leder Bürostuhl steht alles zur Auswahl. Doch an fast die Hälfte aller getesteten Sitzkörper wurde von den Experten die Note mangelhaft vergeben. Nicht jeder teure Stuhl ist also auch gut und sicher. Bei der Wahl des richtigen Bürostuhls sollte nicht nur auf den Stuhl an sich geachtet werden. Auch das Interior des jeweiligen Büros spielt eine Rolle.
Hier gilt die Faustregel: Je weicher der Untergrund, umso härter sollten die Rollen sein. Ist der Boden hart, sind weiche Rollen nützlicher.
Darüber hinaus darf natürlich nicht die richtige Polsterung fehlen. Und Drehstuhl ist noch lange nicht gleich Drehstuhl. Hier wird zwischen Bandscheibensitz, Orthositz und Muldensitz unterschieden. Die richtige Sitzform ist besonders entscheidend für eine gesunde Rückenhaltung. Auch eine verstellbare Rückenlehne ist essentiell. Besonders rückenfreundlich ist es, wenn das Verstellen der Rückenlehne mit einer Gradänderung der Sitzfläche korrespondiert.
Hört sich kompliziert an, ist aber simpel: Wenn die Rückenlehne beispielsweise nach hinten verstellt wird, sollte sich dementsprechend die Sitzfläche nach unten neigen. Das Ganze nennt sich Synchronmechanik und sorgt dafür, dass der Winkel zwischen Oberschenkel und -körper vergrößert wird. Dadurch bewegen sich nicht nur die Gelenke, sondern gleichzeitig streckt sich der Körper, was wiederum für eine gesunde Durchblutung sorgt.
Wer eine netzbespannte Rückenlehne hat, sollte darauf achten, dass der Rücken stets gut gewärmt bleibt. Ansonsten ist diese Art der Rückenlehne empfehlenswert, da sie besonders nachgiebig ist.
mehr...Kleine Wohnräume intelligent nutzen
01. August 2011Vor allem Studenten und Berufseinsteiger in Großstädten müssen sich oft mit einem kleinem Wohnraum zufrieden geben, da der Preis pro Quadratmeter oft schwindelerregend hoch sein. Man sollte in diesem Fall jedoch nicht verzweifeln, sondern sich einfach mal überlegen, wie man die vorhandene Fläche am besten nutzt. Viele Möbelhersteller haben dieses Problem bereits erkannt und bieten platzsparende und trotzdem sehr funktionale und günstige Möbel an.
So ist es mittlerweile Usus, sich sein Büro einfach im Schlafzimmer einzurichten. Durch intelligente Möglichkeiten kann man die beiden Bereiche meistens so trennen, dass sie unabhängig voneinander funktionieren. Das ist vor allem dann von Vorteil, wenn das Schlafzimmer nicht alleine sondern auch vom Partner genutzt wird.
So kann man, wenn man gerade sein Schlafzimmer einrichten möchte beispielsweise ein Regal als Raumtrenner zwischen Schlafraum und Büro nutzen oder sich einen im Schrank integrierten Schreibtisch zulegen, der nach getaner Arbeit einfach in diesem verschwindet und so mehr Platz schafft.
Das Loft – ein urbaner Trend
Da in der Großstadt nun mal oft Platzmangel herrscht, ist vor einigen Jahren ein Trend aufgekommen, der sich auch heute noch großer Beliebtheit erfreut: das Loft. Ein Loft ist ein zum Wohnraum umfunktionierter ehemaliger Lager- oder Industrieraum. In diesen Räumlichkeiten sind meist keine Wände vorhanden, der Wohnraum ist offen.
Die meisten entscheiden sich dazu, nur die nötigsten Wände hochzuziehen. Das heißt nur jene, die Bereiche wie Badezimmer und WC abtrennen. Wohn-, Schlaf-, Arbeitszimmer und Küche befinden sich meist in einem einzigen Raum. Oft werden die verschiedenen Bereiche jedoch so unterteilt, dass man sich nicht gegenseitig in die Quere kommt. Deswegen werden Schlafzimmer und Büro oft in einer Ecke zusammen eingerichtet und Wohnzimmer und Küche in einer anderen.
Mittlerweile gibt es auf so ziemlich jedes Platzproblem eine intelligente Lösung – man muss sie nur finden.